Wirtschaftskrise: Panik an den Börsen geht weltweit weiter
Nach der steilen Talfahrt der New Yorker Wall Street am Donnerstag und die Angst vor einer weltweiten Rezession haben die Börsen in Asien am Freitag erneut einbrechen lassen.
Der wichtigste Index des Kontinents, der japanische Nikkei, fiel so stark wie seit über 20 Jahren nicht mehr.
Zum Ende einer desaströsen Börsenwoche erklärten Händler, der Einbruch habe psychologische Gründe und mit der realen Wirtschaftsentwicklung nicht mehr viel zu tun. Verstärkt worden sei der Abwärtstrend zum Wochenausgang durch schlechte US-Vorgaben und den ersten Zusammenbruch eines japanisches Unternehmens im Zuge der Finanzkrise.
Nikkei 8276.43 -881.06 -9,6 %
Topix 840.86 -64.25 -7.10 %
Hang Seng 14,675.81 -1,267.43 -7.95 %
Singapore Straits Times 1,943.07 -159.64 -7.59 %
S&P/ASX 3,960.70 -360.20 -8.34 %
Mitverantwortlich für die Panikverkäufe in Tokio war Experten zufolge die Pleite des mittelgroßen Versicherers Yamato Life, das als erstes japanisches Unternehmen in Folge der Finanzkrise zusammenbrach.
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Time: October 10, 2008, 10:39 am
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