Terrorangriffe in Bombay sorgen weltweit für Entsetzen
Eine Serie offenbar gezielt gegen Ausländer gerichteter Terrorangriffe in Bombay hat weltweit für Entsetzen gesorgt. Bei den am Mittwochabend begonnenen Attacken islamistischer Angreifer auf die Luxushotels Taj Mahal und Oberoi Trident sowie acht weitere Ziele starben mindestens hundert Menschen, darunter ein Deutscher und mindestens vier weitere Ausländer. Knapp 300 Menschen wurden laut Medienberichten verletzt. Zu den Taten bekannte sich die bislang unbekannte islamistische Gruppe Deccan Mujahedeen. Sicherheitskräfte stürmten das Taj Mahal, im Oberoi Trident werden noch zahlreiche Geiseln vermutet.
Bei den offenbar genau koordinierten Angriffen mehrerer kleiner Kampfgruppen auf die Hotels, den Bahnhof, ein Krankenhaus, ein Touristen-Restaurant und mehrere weitere Orte der Millionenstadt wurden etwa hundert Menschen getötet, wie der Polizeichef des Bundesstaates Maharashtra, A.N. Roy, sagte. Medienberichten zufolge wurden 287 Verletzte gezählt. Im Taj Mahal starb auch ein Münchner Medienunternehmer, wie seine Firma C.A.M.P. TV mitteilte.
Quelle: AFP
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