Nach Bankenkrise jetzt auch Formel-1 in Gefahr - Banken wollen Sponsoring aufgeben
Banken steigen aus der Königsklasse aus - nun auch Team Williams in Gefahr. So schreibt das Formel-1 Portal Motorsport-total.com heute in seiner online Ausgabe. Wen wundert es, wenn sich die Banken nach der Finanzkrise die Formel 1 nicht mehr leisten können. So rechnet auch Marc Surer mit einem Abzug aller Spnsoren aus dem Finanz- und Bankensektor.
Surer stützt seine Einschätzung auf Aussagen diverser Bankmanager, die er kürzlich bei einem Fahrkurs unterrichtete. Am Montag wurde Surers Horror-Szenario von der Wirklichkeit eingeholt, die Bank- und Versicherungsgruppe ING und Hauptsponsor des Renault-Rennstalls um den zweimaligen Weltmeister Fernando Alonso wird das auf mehr als 50 Millionen Euro geschätzte Engagement zum Jahresende einstellen.
Nächster Kandidat ist derzeit das Williams-Team. Die Royal Bank of Scotland (RBS) kommt ohne Staatshilfen nicht mehr über die Runden und wird sich die Formel 1 vermutlich nicht länger leisten können. Das Kreditinstitut hat einen Verlust von rund 28 Milliarden Euro zu beklagen.
Jedoch gibt es auch Hoffnung: “Die Formel 1 hat ja auch das Ende das Tabakimperiums im Sponsoring überlebt, es gibt immer wieder etwas Neues. Die Räder werden sich schon weiterdrehen.” sagte Marc Surer.
| 3.2 |
« Japans lallender Finanz-Minister Nakagawa tritt ab - Video
Formel-1 Saison 2009: Alle Fahrer, Teams, Termine und GP-Rennstrecken »
oldgamer




