Mordanklage gegen Inzestvater Josef Fritzl
Gegen den Inzestvater aus dem österreichischen Amstetten ist Anklage wegen Mordes erhoben worden. Der 73-jährige Josef Fritzl wird beschuldigt, eines der Babys getötet zu haben, die er mit seiner Tochter gezeugt hatte, wie aus der Anklageschrift hervorgeht.
Darüber hinaus wird der 73-Jährige des Sklavenhandels, der Vergewaltigung, Freiheitsentziehung, schwerer Nötigung und Blutschande bezichtigt. Dies teilte die Staatsanwaltschaft St. Pölten am Donnerstag mit.
Dem 73-Jährigen droht damit lebenslange Haft. Josef F. habe 1996 als leiblicher Vater ein Neugeborenes im Verlies getötet, indem er es “trotz des Erkennens der lebensbedrohlichen Situation des Säuglings vorsätzlich unterließ, die erforderliche Hilfe durch Dritte zu veranlassen”, so die Staatsanwaltschaft St. Pölten zum Mordvorwurf.
Fritzl soll seine Tochter Elisabeth 24 Jahre lang in ein Kellerverlies seines Hauses in Amstetten gesperrt, sie dort regelmäßig missbraucht und mit ihr sieben Kinder gezeugt haben.
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