Irak: Selbstmordanschlag tötet 21 Pilger
Die Zahl der Opfer eines Selbstmordanschlags auf schiitische Pilger südlich von Bagdad ist auf 21 gestiegen. Rund 100 Menschen wurden verletzt, als sich gestern eine Selbstmordattentäterin inmitten einer Pilgergruppe mit einer Sprengstoffweste in die Luft sprengte, berichtete die irakische Nachrichtenagentur Aswat el Irak heute.
Erste Meldungen hatten von zwei Selbstmordattentäterinnen gesprochen. Die Mehrzahl der Opfer des Anschlags in der Ortschaft Iskanderia, 40 Kilometer südlich von Bagdad, waren Frauen.
Derzeit sind große Pilgergruppen in die den Schiiten heilige Stadt Kerbela, 100 Kilometer südlich von Bagdad, unterwegs. Sie wollen an den Festlichkeiten aus Anlass des Geburtstags des Imam Mahdi teilnehmen.
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