Inzest Fall Amstetten: Prozess gegen Josef Fritzl beginnt am 16. März
Der Prozess gegen Josef F., der seine Tochter 24 Jahre lang in einem Verlies in Amstetten eingesperrt und sexuell missbraucht haben soll, wird am 16. März am Landesgericht St. Pölten beginnen. Diesen Termin hat das Gericht der Austria Presse Agentur (APA) bestätigt. Weitere Details zu der voraussichtlich fünftägigen, großteils unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführten Verhandlung werden am Freitag bekannt gegeben.Der in der Krimalgeschichte einmalige Inzest-Fall um den damals 73-Jährigen war am 27. April 2008 bekannt geworden. Josef Fritzl soll seine Tochter 24 Jahre gefangen gehalten haben. In diesem Zeitraum dürfte er mit der heute 42-Jährigen sieben Kinder gezeugt haben. Eines soll 1996 drei Tage nach der Geburt gestorben sein, Fritzl soll es in einem Heizofen verbrannt haben.
Die rechtskräftige Anklageschrift legt Josef Fritzl Mord, Sklavenhandel, Vergewaltigung, Freiheitsentziehung, schwere Nötigung und Blutschande zur Last.
Im Fall eines Schuldspruchs droht ihm lebenslange Haft.
(apa/nvk)
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