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Inzest Drama Amstetten: Josef Fritzl droht Anklage wegen Mordes

4 September, 2008 (10:39) | News | User Imageeinstein




Dem österreichischen Inzest-Vater Josef Fritzl droht eine Anklage wegen Mordes. Ein Gutachten zeigt, dass das nach der Geburt gestorbene Baby mit medizinischer Hilfe überlebt hätte.

Im Inzestfall im niederösterreichischen Amstetten droht dem 73-jährigen Josef Fritzl womöglich auch eine Anklage wegen Mordes. Nach Angaben eines Fachmanns für Neugeborene starb eines der sieben Kinder, die er mit seiner eingesperrten Tochter Elisabeth zeugte, an Vernachlässigung. Das Baby sei “überlebensfähig” gewesen, berichtete das österreichische Nachrichtenmagazin “News” am Mittwoch unter Berufung auf das von der Staatsanwaltschaft in Auftrag gegeben Gutachten.


Das im Kellerverlies geborene Kind sei schwer krank gewesen und habe von Tag zu Tag schlechter geatmet, hieß es in dem Bericht weiter. Diese Symptome hätte ein Laie erkennen müssen. Fritzl müsse gewusst haben, dass das Kind ohne medizinische Versorgung sterben würde.

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