Hurrikan Ike hinterließ bei seinem Zug über Kuba eine Spur der Verwüstung
Nach dem Durchzug des Hurrikans “Ike” ist Kuba am Dienstag fast vollständig im Dunkeln gelegen. In elf von 14 Provinzen gab es keinen Strom. Teilweise habe “Ike” das Stromnetz beschädigt, andernorts habe der Anbieter das Netz vorsorglich abgeschaltet, um Unfälle zu vermeiden, hieß es im staatlichen Fernsehen. Mindestens vier Menschen kamen in Folge des Hurrikans in Kuba ums Leben.
“Ike” hinterließ bei seinem Zug über Kuba eine Spur der Verwüstung. Mindestens vier Menschen kamen ums Leben, mehr als 1,2 Millionen Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden.
Graphic: © wunderground.com
Die Hauptstadt Havanna mit 2,2 Millionen Einwohnern lag seit Montagabend im Dunklen. Dort beeinträchtigte der Stromausfall auch die Trinkwasserversorgung. Nur in den östlichen Provinzen Guantanamo, Santiago de Cuba und Granma gingen am Dienstagabend die Lichter an.
Momentan befindet sich “Ike” ist über dem Golf von Mexiko. Die Einwohner von Nordmexiko und dem US-Staat Texas bereiten sich darauf vor, dass sie der Wirbelsturm am Wochenende trifft. Bisher hat “Ike” laut Angaben der UNO über 100 Menschen das Leben gekostet. Nach Angaben des US-Hurrikan-Zentrums in Miami könnte sich der Sturm über dem Golf von Mexiko wieder verstärken und Samstagfrüh Texas erreichen.
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Time: September 14, 2008, 10:24 am
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