Fritzl Inzest Prozess live Bericht aus dem Landesgericht
noe.ORF.at berichtet live aus dem Landesgericht. Verfolgen Sie in Echtzeit, was gerade im Schwurgerichtssaal passiert.
11.13 Die Journalisten müssen den Saal verlassen, der Prozess findet vorerst ohne Öffentlichkeit statt.
11.08 Die Journalisten plaudern, Fritzl sitzt ruhig auf der Anklagebank, das Kinn auf die Hand geschützt.
11.05 Die Richter ziehen sich zurück, um über Ausschluss der Öffentlichkeit zu beraten.
11.04 Fritzl berichtet von Übergriffen durch seine Mutter. Kurz wird seine Stimme leise und tränenerstickt.
11.03 Der berufliche Werdegang von Fritzl wird durchleuchtet. Dazu gibt es Fragen vom Verteidiger und der Staatsanwältin. “Ich war ein ungewolltes Kind”, sagt Fritzl, er habe keine Freunde als Kind gehabt.
10.51 Fritzl erzählt, wie er seine Frau kennenlernte. Er berichtet von Montagejobs in Luxemburg und Ghana.
10.49 Bei einem Zuhörer klingelt das Handy. Die Richterin verweist streng auf das Handyverbot.
10.46 Fritzl wird zu seiner Kindheit befragt. Er spricht deutlich und im Dialekt. Er habe keine innige Beziehung zu seiner Mutter gehabt und seine Lehrzeit in einem Heim verbracht.
10.41 Fritzl wird gefragt, wie er sich verantworten wird.
Seine Antwort:
- Blutschande: Schuldig
- Nötigung durch Fallen: Schuldig (Nicht Nötigung durch Drohungen)
- Freiheitsentziehung der Kinder: Schuldig
- Sexualdelikte: Teilweise schuldig
- Mord durch Unterlassung: Nicht schuldig
10.32 Mayer spricht über den Hauptanklagepunkt, die laut Anklage ausgebliebene Hilfeleistung für ein Kind im Verlies. “Warum soll er auch nicht das eine Kind raufbringen?”, er habe auch andere hinaufgebracht und auch zuletzt seine schwerkranke Tochter ins Spital gebracht. “Mein Mandant sagt, er war damals gar nicht unten.”
10.29 Im Pressezelt tippen Dutzende Journalisten ihre ersten Berichte und Einschätzungen in ihre Notebooks. Der renommierte Gerichtspsychiater Reinhard Haller steht Reportern Rede und Antwort.
10.27 Eingesperrte Menschen und Inzest hätte es schon auf der ganzen Welt gegeben, sagt der Verteidiger. “Was macht den Fall heute so außergewöhnlich?” Wäre Fritzl ein “Monster”, hätte er alle umgebracht und niemand hätte etwas bemerkt.
10.21 “Fritzlhat 24 Jahre lang Schuldgefühle gehabt”. Mayer weist zurück, dass sein Angeklagter keine Reue zeige.
10.17 “Verteidigen heißt nicht, dass ich das richtig finde.” So beginnt Rudolf Mayer seinen ersten Vortrag. Er zitiert aus Mails, in denen er bedroht wurde, weil er Fritzl verteidigt.
Zu den Geschworenen sagt er, es sei elementar wichtig, die Emotionen wegzulassen in diesem Fall. “Ihre Aufgabe ist es, auch bei so einem Fall, zu schauen, was liegt wirklich vor.”
10.11 Verteidiger Rudolf Mayer beginnt mit seiner Replik.
10.10 Burkheiser zählt noch einmal die Anklagepunkte auf - sechs sind es - Mord durch Unterlassung und Sklaverei wiegen am schwersten. Sie beendet ihren Vortrag.
10.08 Burkheiser spricht den Angeklagten direkt an. Er habe einem Kind die Hilfe verweigert, als es dem Säugling schlecht ging. “Da sind sie zu weit gegangen”.
10.00 Das Verlies sei “schimmlig, feucht” und mit “morbider Atmosphäre gewesen”. Burkheiser zeigt Geschworenen Gegenstände aus dem Verlies und lässt sie daran riechen.
9.58 Burkheiser beginnt, chronologisch die Anklage vorzutragen. Das Opfer sei auf elf Quadratmetern festgehalten worden. Sie zeigt im Gerichtssaal, wie groß elf Quadratmeter sind und mit Hilfe der Eingangstür, wie hoch das Verlies gewesen ist.
9.54 “Was ist jetzt die Wahrheit? Sie werden zwei Wahrheiten hören, die des Angeklagten, der sich als fürsorglich und als ‘netter alter herr’ von nebenan präsentieren wird. Und sie werden auch die ‘Wahrheit’ der Opfer hören.” Das sagt die Staatsanwältin Burkheiser zu den Geschworenen.
9.51 Die Staatsanwältin beginnt mit dem Vortrag der Anklage. “Es kann sich keiner von uns ausmalen, was sich dort unten abgespielt hat.” Zu den Geschworenen: “Vergessen sie alles, was sie bisher gehört haben.”
9.49 Die Richterin betont zu Beginn des Prozesses, es sei ein Verbrechen eines einzelnen, keiner Region und keiner Nation.
9.47 Die Geschworenen werden vereidigt.
9.45 Fritzl hat die Mappe vor dem Gesicht weggenommen. Er beantwortet Fragen zu seinen Personalien.
9.41 Die Kameras müssen den Saal verlassen. Fritzlhält noch immer die Mappe vor dem Gesicht. Die Strafsache wird aufgerufen. Der Prozess beginnt, mit nur zehn Minuten Verspätung.
9.39 Die Richterin erklärt, warum die Öffentlichkeit nicht dem ganzen Prozess beiwohnen darFritzlEs gelte, das “Spannungsfeld” zwischen Opferschutz und öffentlichem Interesse zu berücksichtigen.
9.38 Stapelweise werden Akten in den Gerichtssaal gebracht. Richterin Andrea Humer eröffnet die Verhandlung.
9.36 Fritzl trägt ein hellgraues Sakko und eine graue Hose.
9.33 Fritzl bleibt weiter stoisch hinter der blauen Mappe stehen. Die Fragen der Reporter beantwortet er nicht.
9.29 Fritzl ignoriert die Fragen des Reporters. Er hält die Mappe vor das Gesicht und schweigt. Kein Wort.
9.26 Fritzl betritt den Gerichtssaal. Er hält einen blauen Ordner vor das Gesicht. Er sagt nichts.
Quelle: noe.ORF.at
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Comment from einstein
Time: March 16, 2009, 2:36 pm
Es bleibt nur zu hoffen, die Geschworenen werden der eigenartigen und krummen Arumentation des Herrn Verteidigers, der sich offenbar nur wegen der Publicity des Falls angenommen hat, nicht folgen. Wie bitte, der arme Fritzl hat 24 Jahre lang Schuldgefühle gehabt? Dieser Abschaum ist doch eines Gefühles gar nicht mächtig!
Und weiter: Eingesperrte Menschen und Inzest hätte es schon auf der ganzen Welt gegeben, sagt der Verteidiger. “Was macht den Fall heute so außergewöhnlich?” Wäre Fritzl ein “Monster”, hätte er alle umgebracht und niemand hätte etwas bemerkt.
Ja, ich behaupte der ist ein M O N S T E R !
Lebenslang gehört der weggesperrt bei Dunkelhaft!