Frachtschiff Hansa Stavanger ist frei - Matrosen auf dem Heimweg - Kritik an Lösegeldzahlung
Nur noch nach Hause! Das darf nun endlich die Mannschaft eines Frachtschiffs, das vor vier Monaten von Piraten entführt wurde.
Das Schiff “Hansa Stavanger” lag wochenlang vor der Küste von Somalia in Ostafrika - mit 24 Geiseln an Bord. Darunter waren auch 5 Deutsche, wie der Kapitän und 2 junge Auszubildende.
Lange feilschten die Entführer mit der Hamburger Reederei, der das Schiff gehört, um Lösegeld. Man einigte sich schließlich auf eine hohe Summe.
Nun steht die Lösegeldzahlung an die Piraten in der Kritik!
Die sei eine Aufforderung zu weiteren Überfällen” sagte CSU-Sicherheitsexperte Uhl der “Neuen Osnabrücker Zeitung”. Mit Lösegeldzahlungen werde eine Entführungsindustrie in Somalia finanziert, kritisierte der SPD-Bundestagsabgeordnete Oppermann in der “Hannoverschen Allgemeinen Zeitung”. Dazu bleibt nur zu kommentieren: Die beiden lieben Herren Uhl und Oppermann sollen sich selbst mal 4 Monate in die Hand von Piraten begeben!
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