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Formel 1: Gerhard Berger wünscht sich, dass Max Mosley als Präsident im Amt bleibt

23 May, 2008 (14:01) | Sport | User Imageoldgamer




Gerhard Berger ist der erste Teamchef, der sich klar hinter Max Mosley stellt und dessen Verdienste um die Sicherheit in den Mittelpunkt rückt.

Max Mosley war gestern in Monaco zwar nicht das bestimmende Thema, aber sein Besuch im Fahrerlager der Formel 1 sorgte nach der angeblichen Nazi-Sexaffäre natürlich dennoch für Aufregung. Der FIA-Präsident hat sich mit dem monegassischen Verbandschef getroffen und hielt auch einige weitere Meetings ab, saß ansonsten aber hinter verschlossenen Türen im FIA-Truck.

Gerhard Berger stärkte Mosley nun aber den Rücken: “Ich habe mich nie dazu geäußert, denn das ist eine rein private Geschichte”, sagte er über den Sexskandal. “Da gibt es nichts zu sagen. So etwas passiert mit Erwachsenen. Es verstößt ja gegen kein Gesetz und ich muss sagen, dass ich mich wundere, wie viele Engel hier rumsitzen, speziell in der Formel 1. Auf einmal hat es den Anschein, als seien alle ganz sauber und so nett.”…

Berger sieht aber vor allem Mosleys Verdienste um den Motorsport: “Es hatte wahrscheinlich niemand so viel Einfluss auf die Verbesserung der Sicherheit im Motorsport wie Max. Man denke an Imola 1994, als es einen starken Mann gebraucht hat, um vieles zu ändern: Rennstrecken, Crashtests und so weiter. Einen Unfall wie Kubica in Kanada hätte man sonst nicht überleben können. Und Max hat sich auch um die Verkehrssicherheit verdient gemacht.”

Quelle: motorsport-total.com

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