Erdbeben in Italien: 27 Tote 50.000 Obdachlose rund im L’Aquila
Ein Erdbeben in Mittelitalien hat nach offiziellen Angaben mindestens 27 Menschenleben gefordert. Die Zivilschutzbehörde rechnete mit mindestens 50.000 Obdachlosen. Geplant ist die Errichtung von Zeltlagern, in denen die Opfer vorübergehend untergebracht werden sollen. Bis zu 15.000 Gebäude sind von den Erdstößen der Stärke 6,3 nach Richter beschädigt worden.
Rettungskräfte befürchten weitere Todesopfer. Besonders betroffen ist die Abruzzen-Region rund um L’Aquila. Im historischen Zentrum der Stadt stürzten mehrere Gebäude ein. Viele Menschen liefen in Panik auf die Straßen. In einigen Vierteln fielen Strom und Telefon aus.
Das Beben hatte eine Stärke von 5,8. Es war auch in Rom zu spüren. Regierungschef Berlusconi rief den Notstand aus.
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