CERN: Teilchenbeschleuniger LHC geht am 10. September in Betrieb
Am 10. September geht der Teilchenbeschleuniger LHC (Large Hadron Collider), das wichtigste Projekt des europäischen Teilchenforschungszentrums CERN, offiziell in Betrieb.
Er hat 27 Kilometer Umfang, war drei Milliarden Euro teuer, und seine Entwicklung dauerte ein Vierteljahrhundert: Am weltbekannten Forschungszentrum CERN bei Genf nimmt jetzt der Teilchenbeschleuniger LHC seinen Betrieb auf - die größte Maschine, die Menschen je geschaffen haben. Gleichzeitig machen sich Skeptiker Sorgen, dass die Maschine, die Bedingungen ähnlich denen des Urknalls erzeugen soll, die ganze Welt in Gefahr bringt.
Die riesige Experimentiermaschine lässt Atomkerne mit bisher unerreichter Wucht in einem ringförmigen unterirdischen Tunnel mit 27 Kilometer Umfang aufeinanderprallen und soll so Bedingungen ähnlich denen des Urknalls erzeugen.
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