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BMW Formel 1 Team: Peter Sauber wird helfen aber nicht Teamchef sein - Pressekonferenz

31 July, 2009 (17:12) | Sport | oldgamer




Peter Sauber  - Pressekonferenz

Das Internetportal 20 Minuten Online berichtet was Peter Sauber zu aktuellen Lage des BMW-Petronas Formel 1 Teams zu sagen hat:

Peter Sauber hat ein paar unangenehme Tage hinter sich. Erst wurde er von einer Magen-Darmgrippe geplagt und lag im Bett. Und am Mittwoch folgte dann der Hammerschlag mit dem BMW-Ausstieg aus der Formel 1. 2005 hatte Sauber seinen Formel-1-Rennstall bei BMW in scheinbar sichere Hände gelegt. Doch seit vergangenem Mittwoch steht sein Lebenswerk plötzlich wieder auf dem Spiel. Darum ist bei Peter Sauber seit 48 Stunden der Teufel los.

Und weiters:

«Ich werde alles Menschenmögliche tun, um die Arbeitsplätze meiner ehemaligen Mitarbeiter zu retten. Aber ich kann keine Wunder vollbringen. Und ich werde mich auch nie mehr als Teamchef an die Boxenmauer stellen», betonte der Ex-Teamchef am Freitagnachmittag am Hauptsitz des BMW-Sauber-Teams in Hinwil.

Die Finanzierung ist der wunde Punkt:

«Ich habe den Leuten gesagt, dass ich alle meine Kontakte nutzen werde. Aber das garantiert noch gar nichts. Ich bin nur Berater. Letztlich kann nur BMW in München entscheiden, wie es weitergehen soll.»

Peter Sauber hält noch immer 20 Prozent Anteile am aktuellen BMW-Sauber-Rennstall. Die Frage ist, was BMW mit seinen 80 Prozent zu tun gedenkt. Und ob BMW - wie im Winter der Autohersteller Honda - den Weiterbestand mit einer Vorfinanzierung sichern würde. Bei Honda sind die entscheidenden Leute vor ein paar Monaten in Tokio zum Schluss gekommen, dass es billiger ist, eine weitere Formel-1-Saison aus dem Hintergrund zu finanzieren statt all die Leute zu entlassen und die Formel-1-Abteilung zu schliessen.

Lösbare Probleme

«Ich kann keinen exakten Zeitpunkt nennen», sagte Peter Sauber. Aber wir müssen uns nichts vormachen. «Die Zeit drängt, und eine Lösung muss möglichst schnell auf den Tisch. Andererseits darf ich auch sagen, dass ich in meinen 17 Jahren in der Formel 1 schon grössere Probleme gelöst habe.»

Quelle: 20min.ch

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