Bergdrama am Mont-Blanc - Lawine tötet 8 Alpinisten
Nach dem Lawinenabgang am Mont-Blanc-Massiv gibt es nach den Worten der französischen Innenministerin Michèle Alliot-Marie keine Hoffnung mehr für die acht vermissten Bergsteiger. Alliot-Marie sagte in Chamonix, es gebe “keine Chance, jemanden lebend wiederzufinden”. Die fünf Österreicher und drei Schweizer waren am Morgen am Mont-Blanc du Tacul von einer Schneelawine verschüttet worden.
In einer Höhe von etwa 3.600 Meter löste sich ein Eisblock, der beim Runterrutschen immer größer wurde. Am Ende sei es eine 200 Meter lange und 50 Meter breite Lawine gewesen.
Bei den Österreichern handelt es sich laut österreichischem Außenministerium um den Tiroler Bergführer Stefan E. und vier weiteren Personen.
Ob diese ebenfalls aus Tirol stammen, stand Sonntagnachmittag noch nicht fest. Der rund 4.250 Meter hohe Montblanc du Tacul, der zum Montblanc-Massiv gehört, ist bei Bergsteigern sehr beliebt.
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