Barack Obama befürwortet Gespräche mit den afghanischen Taliban
Washington (AFP) - Der künftige US-Präsident Barack Obama befürwortet zur Beilegung des Konflikts in Afghanistan Gespräche mit den radikalislamischen Taliban. Die “Washington Post” berichtete unter Berufung auf Obamas Berater, Verhandlungen zwischen der afghanischen Regierung und “reuigen” Taliban würden von der künftigen US-Führung unterstützt. Außerdem wolle Obama den Iran in eine regionale Strategie für Afghanistan einbinden. Derweil nahm Obama erstmals sein neues Zuhause in Augenschein. Er stattete Amtsinhaber George W. Bush einen Besuch im Weißen Haus in Washington ab.
Sowohl die USA als auch der Iran wollten verhindern, dass extremistische Sunniten in Afghanistan an die Macht kommen, sagte ein US-Armeevertreter der “Washington Post”. Der britische Premierminister Gordon Brown stellte mehr Soldaten für Afghanistan in Aussicht, wenn Obama dies wünsche. Obama hatte im Wahlkampf angekündigt, die Truppen in Afghanistan zu verstärken. Großbritannien hat derzeit mehr als 8000 Soldaten am Hindukusch stationiert und ist damit nach den USA zweitgrößter Truppensteller.
Quelle afp.com
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