Amoklauf Winnenden: Eltern fordern Verbot von Killerspielen
Die Hinterbliebenen von mehreren Opfern des Amoklaufs von Winnenden haben Konsequenzen aus der Bluttat gefordert.In einem offenen Brief schrieben die Familien von fünf getöteten Schülerinnen und Schülern: “Wir wollen wissen, an welchen Stellen unsere ethisch-moralischen und gesetzlichen Sicherungen versagt haben.”
Der Zugang von Jugendlichen zu Waffen müsse gesetzlich weiter eingeschränkt werden. Auch für ein Verbot von “Killerspielen” und mehr Jugendschutz im Internet sprachen sich die Eltern aus.
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C.F. Gauss





Comment from andi08
Time: March 22, 2009, 3:31 pm
Es ist ein richtiger Ansatz, mehr Jugendschutz im Internet, Verbot von Killerspielen und weitere Einschränkung des Zugangs zu Waffen durch Jugendliche zu fordern. Es sollte aber auch folgender Sachverhalt nicht außer Acht gelassen werden, dass - wie in diesem Fall Tim Kretschmer auch schon in anderen ähnlichen Fällen in den USA oder Europa - immer wieder Personen, die solche Taten begehen unter psychiatrischer Behandlung standen oder psychiatrische Medikamente einnahmen. Diese Tatsache wird in der Diskussion und Berichtserstattung nur kurz erwähnt. Es wird aber nicht beleuchtet, wie die psychiatrische Behandlung aussah oder um welche Psychopharmaka es sich handelte, vor allem mit welchen Nebenwirkungen. Sind diese psychischen “Krankheiten” der Täter wirklich nachgewiesen? Die Behandlung selbst und die “Heilungserfolge” werden nie hinterfragt.
Diesbezüglich habe ich einige Informationen auf meinen Blog zusammengestellt.