Amoklauf von Winnenden: Täter kündigte Tat im Internetchat an
Der Amokläufer von Winnenden hat nach Angaben von Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech (CDU) in der Nacht vor der Tat im Internet einen Hinweis auf die Tat gegeben. “Scheiße (…) es reicht mir, ich habe dieses Lotterleben satt, immer dasselbe, alle lachen mich aus, niemand erkennt mein Potenzial. Ich meine es ernst, Bernd - ich habe Waffen hier, und ich werde morgen früh an meine frühere Schule gehen und mal so richtig gepflegt grillen”, habe ein Unbekannter gegen 2.45 Uhr in einem Internetportal geschrieben. Weiter habe es geheißen: “Vielleicht komme ich ja auch davon. Ihr werdet morgen von mir hören, merkt Euch nur den Namen des Orts: Winnenden.” Darauf habe ein Jugendlicher in Bayern seinen Vater hingewiesen, den inzwischen gelöschten Eintrag aber nicht ernst genommen. Dann habe er “LOL” (”Laughing out loud” - Chatzeichen für Lachen) daruntergeschrieben.
Der Amokläufer war nach Rechs Worten seit 2008 wegen Depressionen in psychiatrischer Behandlung. Er sei zeitweise auch stationär behandelt worden. Die Therapie sollte in einer Klinik in Winnenden fortgesetzt werden, wurde vom Täter aber abgebrochen. Der 17-Jährige hatte auf seiner Flucht auch einen Mann vor der Klinik erschossen.
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C.F. Gauss




