Afghanistan: Bundeskanzlerin Merkel muss Reise vorzeitig beenden
Bundeskanzlerin Merkel muss ihre zweite Afghanistan-Reise vorzeitig beenden.
Die Kanzlerin konnte wegen schlechten Flugwetters nicht wie geplant zum dritten großen Bundeswehrstützpunkt in Faisabad fliegen. Merkel will noch heute nach Deutschland zurückzukehren.
Merkel hatte gestern auf ihrem Überraschungsbesuch zunächst das Feldlager Kundus und dann den größten Bundeswehrstandort in Afghanistan, Masar-i-Scharif, besucht. Sie hatte sich dabei für eine weiterhin hohe Präsenz der Bundeswehr ausgesprochen.
Deutschland ist mit 3500 Soldaten nach USA und Großbritannien der drittgrößte Truppensteller im Rahmen der Mission der Internationalen Schutztruppe Isaf.
Die unter NATO-Kommando stehende Truppe soll das Land und die Regierung von Präsident Karsai stabilisieren helfen. Sie ist seit dem Sturz des Taliban-Regimes im Herbst 2001 im Einsatz.
Die Bundeswehr trägt Verantwortung für den gesamten Norden des Landes. Die Region gilt - im Vergleich zum Süden, wo immer wieder heftige Kämpfe mit den Taliban aufflackern - als relativ ruhig.
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