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Ägypten: Verwirrung um entführte Touristen - doch nicht frei?

23 September, 2008 (09:28) | News | User Imageeinstein




Die im Grenzgebiet zwischen Ägypten und dem Sudan verschleppten europäischen Urlauber sind auch Dienstagfrüh verschollen geblieben. Arabische Medien berichteten, von den fünf Deutschen, fünf Italienern, einer Rumänin und ihren acht ägyptischen Begleitern fehle nach wie vor jede Spur.

Die 19 Entführten seien in der Nähe des Grenzgebiets zwischen Ägypten, Libyen und dem Sudan freigelassen worden und befänden sich in guter Verfassung, sagte Gheit demnach in New York, wo er sich aus Anlass der am Dienstag beginnenden UNO-Vollversammlung aufhält.
 

Diese Aussage dementierte das Ministerium später. Auch der ägyptische Tourismusminister Soheir Garrana sagte auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP, ihm sei nicht bekannt, dass die Geiseln auf freiem Fuß seien.
 

Nach Angaben von Tourismusminister Garanna wurde die Gruppe in der Region Karkuk Talh direkt hinter der Grenze im Sudan festgehalten. Ägypten habe mit den Kidnappern nicht verhandelt. Diese hätten ein Lösegeld zwischen acht und 15 Millionen Dollar gefordert.

Das Auswärtige Amt rät in seinen Reisehinweisen “dringend von Reisen in die Wüstengebiete im Südwesten Ägyptens ab”. In den nordafrikanischen, an die Sahara grenzenden Ländern wachse die Gefahr des Terrorismus.
 

Den Angaben des Ministers zufolge standen die deutschen Behörden mit den Entführern in Kontakt. Eine Sprecherin in Berlin bestätigte das auf Anfrage nicht. Der Krisenstab bemühe sich weiter intensiv um eine Lösung, hieß es im Außenministerium.

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