Weiterhin angespannte Lage in Bangkok
Die Straßenkämpfe zwischen Regierungsgegnern und der thailändischen Armee in Bangkok werden immer blutiger.Die Zahl der Todesopfer stieg laut Rettungskräften seit Donnerstagabend auf 36, darunter war erstmals auch ein Soldat. Während die Rothemden eine Ausweitung der Unruhen auf weitere Teile des Landes erwarten, stellte die Regierung den Oppositionellen ein neues Ultimatum: Sie verlangt den Abzug aus dem besetzen Geschäftsviertel bis zum Nachmittag. Was dann passieren sollte, blieb unklar.Augenzeugen berichteten, dass viele Frauen und Kinder, die seit Wochen unter den Demonstranten kampiert hatten, die Zone verließen. Auch am Montag waren in Bangkok Schüsse und Explosionen zu hören. Die Rothemden erwarten eine Ausweitung der Unruhen auf weitere Teile Thailands.Der zu den Rothemden übergelaufene General Khattiya Sawasdiphol alias “Seh Daeng”, der am Donnerstag während einer Kundgebung einen Kopfschuss erlitten hatte, erlag Montag früh seinen schweren Verletzungen. Die Gesamtzahl der Todesopfer seit Beginn der Proteste gegen die Regierung Mitte März liegt damit bei fast 60.
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